Döbereiner – Krebs

Das Sicherheitsgefühl ist abhängig von der seelischen Identifizierung mit der Umwelt. Daher verletzlich und gefühlslabil, entwickelt sich als Kontrolle der eigenen Gefühlswelt und als Schutz ein formales und präzises Distanz-Denken. Somit entsteht die Gefahr, im Alter dogmatisierend (und stilisierend) zu sein.

Gruppe 1 • (20.6. – 23.6.)
Formale Bewältigung von chaotischem Gefühlsreichtum. Dabei Präzesion und Verknappung im Denken, bis hin zu Manierismus (Stilbewegung d. europ.Kunst).
Gruppe 2 • (24.6. – 1.7.)
Als Kind ungeborgen und mutterbelastet. Schutz der starken Empfindungswelt in Abstraktion und Denkpräzision. Mutterliebe wird später in jeder Umweltgemeinschaft in sinnbildlicher Verlängerung herausgefordert.
Gruppe 3 « (2.7. – 7.7.)
Bei starker innerer Unruhe liegt über dem Unterbewusstsein nur eine dünne bewusste Haut. Deshalb starke Reflexion ohne Verarbeitung, vielfach Affektivität.
Gruppe 4 « (8.7. – 13.7.)
Geringe seelische Verwurzelungsmöglichkeit in der Kindheit. Deshalb neigt man bei Gefühlsempfindsamkeit dazu, sich festen Formen zu entziehen. Somit steht man in ständig fluktuierendem Umweltausgleich.
Gruppe 5 « (14.7. – 19.7.)
Bei einem starken Identifizierungsdrang mit der Umwelt ist die Empfindungswelt ungeschützt. Daher Schutz in Grundsatzgenauigkeit des Denkens.
Gruppe 6 « (20.7. – 23.7.)
Starke Empfindungswelt ist auf Umweltausgleich ausgerichtet. Bei starken Impulsen entsteht Fürsorge-Ängstlichkeit.
20-21 Schutzwall des Denkens
22-23 Der Geist ist willig…
24-25 Liefern Sie sich nicht jedem aus, reden Sie nicht zuviel
26-27 Liebe oft am falschen Platz
28-29 Denken Sie an Peter Paul Rubens
30-01 Treten Sie gleich entschieden auf, statt sich später zu beschweren
02-03 Redet nicht mit Jedem
04-05 Für Spätentwickler keine Chance
06-07 Unvernunft als Entwicklungschance
08-09 Die Gegenwart lebt von der Zukunft
10-11 Sensibilität als Sperre
12-13 Denkerische Selbstkasteiung
14-15 Enttäuschungsbereitschaft
16-17 Labyrinth des Gefühls
18-19 Sehnsucht nach Zusammenhang
20-21 Moralität – als Strafe für die Mutter?
22-23 Die bescheidene Anmaßung der Vernunft