Was uns ein Horoskop verraten kann – und was nicht

Will man einen Vergleich machen, so könnte man sagen, ein Horoskop ist ein Bauplan für die Persönlichkeit eines ganz bestimmten Menschen.Es beruht auf präzisen astronomischen Daten und ist eine Karte des Sonnensystems zum genauen Zeitpunkt der Geburt eines Menschen, vom Geburtsort aus gesehen. Auf einer Kreisebene verzeichnet man den Stand von Sonne und Mond sowie der schon in der Antike bekannten, weil mit freiem Auge sichtbaren, fünf Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn, und der drei äußeren transsaturnischen Planeten Uranus, Neptun und Pluto.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Horoskops ist der Aszendent, das ist das zum Zeitpunkt der Geburt im Osten aufsteigende Zeichen. Der Aszendent offenbart, wie jemand der Welt gegenübertritt, wie er sich ihr zeigt. Oft tritt bei Menschen der Aszendent stärker in Erscheinung als die Sonne, d.h. als das eigentliche Sternzeichen des/der HoroskopeignerIn.
Ein Horoskop – auch Geburtsbild, Radix oder Kosmogramm genannt – zeigt das Muster aller in einem Menschen vorhandenen Anlagen bzw. der Möglichkeiten, die er verwirklichen kann. Was er daraus macht, hängt von seinem eigenen freien Willen ab. Je weniger ein Mensch jedoch von seinem innersten Wesen und Talenten weiß, desto weniger Möglichkeiten kann er erkennen, wenn sie sich ihm bieten, und lässt sie daher ungenutzt brach liegen. Je mehr er sich aber der Vielfalt seiner Anlagen bewusst ist, desto abwechslungsreicher und befriedigender wird er auch sein Leben und seine Beziehungen gestalten können.
Widder – Aries

Widdergeborene vom 21. 3. bis zum 20. 4.
Der Widder bildet das erste Zeichen im Kreis der Sternzeichen. Er hat viele Eigenschaften eines tapferen Ritters an sich; man könnte ihn auch einen Kämpfer für Erneuerung und Fortschritt nennen. Viele Staatsmänner und Denker sind Widder. Selten findet man ihn Zuhause im trauten Heim, er ist immer auf der Suche nach einer Herausforderung und Aufgabe. Er braucht in gewisser Weise seinen Stress.
Der Widder benimmt sich Freund und Feind gegenüber immer ehrenhaft, Freunden bringt er eine enorme Großzügigkeit entgegen, Feinden gegenüber benimmt er sich nicht unfair, kann ihnen aber schneidende Verachtung zeigen. Eine typische Eigenheit des Widders ist seine Über-Lebensgröße, die in vielen Menschen leicht in kleinliche Eifersucht versetzen kann.
Wie alle Feuerzeichen ist ein Widdergeborener in seinem temperamentvollen Herzen ein Kind; das kann auf andere Menschen eine warme und anziehende Kraft ausüben, durch die er treu, warmherzig und bezaubernd wirkt. Manche Widder sind voller unerträglicher Energie, dass man alleine vom Zusehen müde wird. Da er sich sehr leicht langweilig fühlt, braucht er immer zehn Eisen im Feuer, viel Farbe und buntes Leben um sich herum.
Es kann einen nicht im Zeichen Widder geborenen Menschen schon nerven, wenn dieser Ritter ohne Furcht und Tadel nicht lange um eine Sache bittet, sondern nur in strengem Ton meint: “Tu das!” Er versteht eben nicht, dass andere Menschen nicht unbedingt in seine Richtung ziehen wollen. Da der Widder sehr selten auf Kompromisse eingeht, ist der Umgang nicht leicht mit ihm. Es braucht schon viel Toleranz und Feingefühl, um mit ihm zu verhandeln.
In der Liebe bekommt man von einem Widder das, das man erwartet – eine echte höfische Minneliebe. Er legt dabei sehr großen Wert auf das Umwerben der Geliebten und neigt auf keinen Fall zu Anhänglichkeit, Treue oder Dauerhaftigkeit. Bald schwingt er sich wieder in seiner glänzenden Ritterrüstung auf sein Pferd und reitet eilig von dannen zu seiner nächsten Herausforderung.
Stier – Taurus

Stiergeborene vom 21. 4. bis zum 20. 5.
Das Zeichen des Stiers, des sinnenfreudigen Pragmatikers, wird von der Göttin Venus regiert. Diese ist in der Mythologie die Göttin der Liebe. Deshalb sind typische Eigenschaften des Stiers Friede, Heiterkeit, Vergnügen, Sicherheit und auch Faulheit.
Der Stier lebt geduldig in den Tag hinein. Das Morgige lässt der Stier Zukunft sein. Für ihn zählt nur das Gegenwärtige. Sicherheitsbestrebungen bringt man beim Stier mit materieller Beständigkeit in Verbindung. Es besteht kein Zweifel, dass diese auch greifbar sein muss. Reichtum und qualitätsvolle Besitztümer wie erstklassige Autos spielen in seinem Leben eine große Rolle. Es gibt auch noch einen zweite Aspekt des Sicherheitsbestrebens des Stiers. Dieser hängt mit seiner Lebensphilosophie zusammen.
Sein Element der Erde ist mit materiellen Wirklichkeit verbunden, mit der kompakten, greifbaren Realität. Der Stier übertrifft die beiden anderen Erdzeichen (Jungfrau und Steinbock) durch seinen realistischen Standpunkt. Er neigt nie zu wildem Idealismus und steht den Bedürfnissen und Anforderungen des normalen Lebens niemals naiv gegenüber. Er sieht realistische Ziele und steckt sie sich so, dass er sie auch erreichen kann. Er ist der Geldgeber und Finanzexperte, der dafür sorgt, dass alles gut läuft, ohne in der Öffentlichkeit Lob einzuheimsen.
Eine weitere Eigenschaft des Stiers ist die Sinnlichkeit und bezieht sich auf keinen Fall nur auf die Sexualität. Zwei weitere Gesichter des Stiers sind Fanatismus und Opportunismus, eines verzerrter als das andere, hier beide negativ gemeint.
Manchmal fällt es dem Stier-Menschen schwer, Dinge zu begreifen, die nicht mit allen fünf Sinnen erfassbar sind. Er ist eben ein übertrieben realistisches Wesen, das sich nicht so leicht über das Ohr hauen lässt.
Zwillinge – Gemini

Zwillinge vom 21. 5. bis zum 21.6.
Es wird behauptet, die Zwillinge seien eines der am leichtesten erkennbaren Tierkreiszeichen. In erster Linie, weil der Zwilling im allgemeinen viel reden kann, und sich dieses witzige, kosmopolitische und charmante Wesen bei jedem gesellschaftlichen Anlass durch seine Eloquenz schnell herausfinden lässt.
Zwillinge sind auch daran zu erkennen, dass sie nur selten dort anzutreffen ist, wo man sie zuletzt gesehen hat. Es gehört zum astrologischen Allgemeinwissen, dass man Zwillinge nicht binden und zum Gehorsam zwingen kann. Dann werden sie nämlich Entfesselungstricks anwenden und verschwinden. Sie sind wechselhaft und flink wie Quecksilber (quicksilver), lieben Verkleidungen und Tarnungen, lassen sich für kurze Zeit von allem und jedem faszinieren, werden aber schnell gelangweilt und flattern geschwind wie ein Schmetterling zur nächsten bunten Blume.
So werden in der Astrologie die Zwillinge als flatterhafte Schmetterlinge bezeichnet. Sie tauchen für einen flüchtigen Augenblick auf und gaukeln rasch wieder weiter. Zwillinge eignen sich hervorragend für die Medien, besonders für den Journalismus und für die Art von Reportagen, die mit wenigen klugen Wörter und Bildern ein ganzes Gefüge erkennen lassen. Der Drang sich mitzuteilen, ist bei diesem Zeichen nämlich ebenso stark entwickelt wie der Wissensdrang.
Der Geist der Zwillinge hat etwas Jugendliches an sich, das immer darauf aus ist, Neues kennen zu lernen. Mit seinen kindlichen Zügen und Eigenschaften kann der Zwilling sehr gut mit dem Nachwuchs umgehen, weil er oft dieselben Dinge liebt und amüsant findet.
In der Liebe ist es dem Zwilling sehr wichtig im steten Gedankenaustausch mit dem Partner zu stehen und sie sollten diese kommunikative Qualität in der Beziehung mit diesem Menschen zu schätzen wissen.
Krebs – Cancer

Krebsgeborene vom 22. 6. bis zum 22. 7.
Das Wasserzeichen Krebs wird vom Mond regiert. Schließlich sind die ständig wechselnden Phasen des Mondes ein passendes Bild für die ständige Ebbe und Flut der Stimmungen, Wünsche, Gefühle, Ängste und Intuitionen, die dieses scheinbar so solide und konservative Gemüt durchspülen.
Man könnte den Krebs auch den Bewahrer von Werten nennen. Der Krebs kennt etliche Strategien des Bewahrens. So kann er sorgsam alle zarten Gefühle hinter einem stachelbewehrten Wall aus Andenken, Erinnerungsstücken, Aktien und der Bewahrung von Traditionen verbergen und schützen.
Krebs ist von alters her das Zeichen der Familie. Das heißt nicht notwendigerweise, dass der Krebs sich eine Familie wünscht oder sie haben sollte. Viele Krebse sind, entgegen der allgemeinen Meinung, überhaupt nicht häuslich. Sie brauchen keine Blutsbande. Aber das Gefühl, mit der Vergangenheit verbunden zu sein, ist für den Krebs äußerst wichtig.
Aus dem Verhalten des zoologischen Schalentieres Krebs in der Natur lässt sich viel über das Sternzeichen lernen. Erstens bewegt der Krebs sich nie direkt auf ein Ziel zu, sondern umrundet es, damit es aussieht, als wolle es in Wirklichkeit in eine ganz andere Richtung. Erst wenn der Krebs nach seiner Beute langt und die Scheren sich fest schließen, lässt er sie nicht mehr los.
Die meisten Krebse sind sich, wenn auch undeutlich, bewusst, dass sie manchmal mit Gefühlen spielen. Sie werden es ungern zugeben oder darüber sprechen, doch können Sie sicher sein, sollten Sie eine Beziehung mit einem Krebs eingehen, dass ziemlich viel gefühlvolle, stete Sicherheit im Spiel ist.
Löwe – Leo

Löwegeborene vom 23. 7. bis zum 23. 8.
Es sei hier ausdrücklich erwähnt, dass der Löwe ein wahrhaft königliches Symbol darstellt. Er zeichnet sich durch Edelmut, Großzügigkeit und Idoldarstellung aus. Ein Löwe-Mensch steht gerne sozusagen mit Stab und Zepter im Mittelpunkt und kann auch dementsprechend löwisch brüllen, wenn ihm etwas gegen den Strich geht. Er wird jedoch auch als Beschützer der Schwachen bezeichnet und er brilliert mit seinem feurigen Temperament und Charme in jeder Lebenslage. Ein Löwe setzt viel daran die Möglichkeiten seiner Zukunft zu ergründen und umzusetzen.
Im Herzen ist er romantisch und idealistisch, sodass ihn bisweilen widrige Umstände zum Weinen bringen können. Es braucht schon gute Argumente, um einen Löwen davon zu überzeugen, dass das Leben kein Märchen ist und nicht nur aus Romantik besteht. Doch man sollte vorsichtig sein, den Löwen von den traumidealistischen Bildern seines Lebens abzubringen, er könnte dadurch in große Selbstzweifel versinken.
Der Löwe besteht aus einer reichen Vielfältigkeit an Eigenschaften, die ihn in allen Situationen des Lebens verschieden reagieren lassen. Eine typisches Verhaltenmerkmal des Löwen ist die Extravaganz. So kann man sicher sein, auf einen Luxus liebenden und auf einen qualitativ hochwertig gekleideten Menschen zu treffen.
Aus seiner subjektiven Sicht gesehen lebt der Löwe in einer dramatischen Welt, die von ihm auch noch übertrieben wiedergegeben wird. So kann er sich oft nicht mit kleinsten Tatsachen abfinden, weil seine inneren Vorstellungen nicht mit der äußeren Welt übereinstimmen. Häufig werden Löwen von anderen nachgeahmt, da sie großen Stil und Charisma besitzen.
Die Liebe des Löwen ist etwas geradezu mystisches, und diesen Zauber an Gefühlen und Leidenschaft sollte man sich nicht entgehen lassen.
Jungfrau Virgo

Jungfrau vom 24. 8. bis zum 23. 9.
Virgo ist ein Erdzeichen, und das Element Erde zeigt den praktischen Zugang zu realen Umständen. Die Menschen, die mit der Sonne im Zeichen Jungfrau geboren wurden, besitzen eine dermaßen große Kraft sich selbst zu motivieren, sei es physisch oder psychisch. Wenn sich die Jungfrau etwas in den Kopf setzt, kann man sicher sein, dass es mit einer unglaublichen Präzision und Schnelligkeit durchgeführt wird.
Es heißt zwar immer, Jungfrauen seien ordentlich und genau, ja, sogar Perfektionismus sagt man ihnen nach, doch über dieses Gerücht können die Jungfrauen selbst meistens nur zynisch lachen. Die beste Beschreibung für die astrologische Jungfrau ist die des/der Realisten/In im Einklang mit sich selbst, denn vor Realismus protzen die Jungfrauen gerade zu. Es kann jemanden schon erschüttert und traurig stimmen, wenn eine Jungfrau klare Tatsachen auf den Tisch bringt und berichtet, wie es in der grausamen Welt wirklich abläuft.
Das eigentliche Ziel der Jungfrau ist, obwohl sie dieses meist selbst nicht kennt, mit sich selbst ins Klare, in Ordnung zu kommen um solcherart eine innere Harmonie herzustellen. Dabei wendet die Jungfrau ihre hervorragenden analytischen Eigenschaften an, ergründet ihre Tiefen und versucht diese relativ fein einzustellen. Durch Nachdenken über sich selbst ist die Jungfrau selbst diejenige, die ihre Fehler am besten kennt. Sie versucht verständlicher Weise diese auch vor anderen Menschen zu verstecken.
Ein echtes Verlangen der Jungfrau ist der Nutzen einer Sache. Egal was, es muss alles einen praktischen Sinn haben. Die Jungfrau will gebraucht werden. So findet man sie sehr oft in Beratungsstellungen, seltener in einer Machtposition.
In der Liebe begegnen wir einer kühlen und unromantischen Person, wobei es sich jedoch, sobald man tiefer sucht, bald herausstellt, wie tief und gefühlvoll die Jungfrau ihren Partner lieben kann.
Waage – Libra

Waagegeborene vom 24. 9. bis zum 23. 10.
Die Waage ist ein Luftzeichen, und das Element Luft ist in erster Linie mit Ideen und Prinzipien befasst. Und mit der Liebe natürlich auch. Jede Waage denkt ebensoviel über die Liebe nach wie über alles andere, das mit Beziehung zu tun hat. Aber das wesentliche Wort hierbei ist denken.
Es geht einer typischen Waage um Themen und Theorien der Liebe und Ehe und über die Ideale hinter einer perfekten Beziehung, die vollkommen idealisierte Vorstellung, wie Menschen in Partnerschaften miteinander umgehen sollten, und dass Ehen und Beziehungen von vornherein ausgewogen, spannungs- und reibungsfrei, vollkommen, gerecht und harmonisch sein müssten. Für die Waage muss die Liebe immer im angemessenen Stil stattfinden, ein Ritual der höfischen Liebe eben.
Wie Sokrates sucht die Waage das Gute, Wahre und Schöne. Selbst die Waage, die gelernt hat, ihren berühmten Charme einzusetzen, um Menschen und Situationen zu manipulieren, wird danach suchen. Sie sucht sie auf jedem Lebensgebiet und in jeder Beziehung, die sie eingeht. Irgendwann wird auch die/der Waage – Geborene erfahren, dass das Gute, Wahre und Schöne meist nur Konzepte und Symbole sind und nicht etwa reale Dinge. Für den Waage – Schatten ist jeder andere Mensch ein Spiegel, vor dem er sich mit den besten Eigenschaften darstellt. Jedoch ist es viel zu schmerzhaft für eine Waage, sich der Tatsache zu stellen, dass er überhaupt einen Schatten hat. Für die idealistische Waage ist es besonders schwierig, sich das einzugestehen.
In ihren Beziehungen legt die Waage sehr viel wert auf Harmonie und Kommunikation. Ihre Bedürfnisse und Gaben sind auf Friede, Ausgeglichenheit und Gegenseitigkeit ausgerichtet. Wenn sie mit einer Waage über Liebesangelegenheiten sprechen wollen, argumentieren sie logisch.
Skorpion – Scorpio

Skorpiongeborene vom 24. 10 bis zum 22. 11.
Der Skorpion ist zweifellos das verwirrendste und vielleicht auch am wenigsten verstandene aller Tierkreiszeichen. Die Skorpione selbst tragen wenig zur Lösung des Rätsels bei, weil es ihnen gefällt, sich rätselhaft und geheimnisvoll zu geben, sobald sie sich in irgendeiner Situation unsicher fühlen und erst die Strömung erforschen müssen.
Als Wasserzeichen ist der Skorpion sehr stark mit der Gefühlswelt verbunden. Ungeachtet seiner üblichen guten Tarnung – und der Skorpion kann sich besser tarnen als jedes andere Zeichen – hat er tiefe Gefühle, ist sehr sensitiv und wird leicht von emotionellen Strömungen in ihm und um ihn beeinflusst. Seine Antennen für die Gefühle anderer sind sehr ausgeprägt. Er ist leicht verletzlich, aber sympathisch und mitfühlend, oft unendlich einsam und von einem geradezu gierigen Verlangen nach Beziehungen getrieben.
Seinem Wesen nach ist der Skorpion kein Einzelgänger, sondern genau das Gegenteil. Er sehnt sich nach einer wirklich tiefen, sehr engen Bindung, ist aber sehr wählerisch darin, wen er in seine Psyche einlädt, weil er eben so ungeheuer feinfühlig reagiert. Außerdem traut er den Menschen allgemein nicht so recht über den Weg.
Es fällt dem Skorpion überaus schwer, die Selbstbeherrschung aufzugeben. Es kann sich dabei um die Unterdrückung spontaner Gefühlsäußerungen handeln, aber auch um die Beherrschung anderer Menschen gehen oder gar das Leben selbst.
Weil das Skorpion-Zeichen ein fixes ist, neigt er zu dauerhafter Liebe und Treue. Das kann bis zur Selbstaufopferung gehen. Die wirklich kostbare Gabe des Skorpions als Gefährte ist, dass er wirklich seinen Partner versteht.
Schütze – Sagittarius

Schütze vom 23. 11. bis zum 21. 12.
Dieses Sternzeichen versteht es seinen Pfeil (lat. sagitta) immer stets auf Ziele zu richten, die weit in der Zukunft liegen. Den Weg, den er bist dorthin beschreiten muss, ist geprägt von seinem Jagdinstinkt. Er ist in gewisser Weise der Erforscher des Lebens.
Zu finden ist der Schütze oft dort, wo sich Weltgeschichte ereignet. Er hat einen sechsten Sinn dafür entwickelt, um immer an Orten zu sein, wo berühmte Persönlichkeiten anzutreffen sind. Was den Schützen wirklich interessiert, ist die Erregung des Zielens und die Faszination der Verfolgung. Tief in ihm wohnt die Vorstellung, das Leben sei ein Abenteuer, eine Reise oder eine ständige Suche nach Geheimnissen.
Schützen streben krampfhaft danach ihr Leben so vielseitig und ausgedehnt zu gestalten, wobei sie ihre Ziele nicht aus den Augen verlieren. Langweile ist einer der größten Feinde des Schützen. Er lebt in dauernden Veränderungen, die von seiner großen Flexibilität in jeder Hinsicht künden.
Es gibt eine sehr typische Erscheinungsform der dunklen Seite des Schützen. Der Schattenseiten-Schütze kann z.B. zur Anhängerschaft eines Prominenten gehören. So gibt es den literarischen Schütze- Anhänger, der Bestseller-Autor X sehr gut kennt und stets bei ihm absteigt. Der esoterische Schütze-Anhänger ist eng mit dem Guru Y befreundet und weiß alles über dessen Sexualleben. Der politische Schütze-Anhänger isst mit den Machthabern dieser Welt zu Abend.
In einer Beziehung wird der Schütze-Mensch in einer vergleichsweise zurückhaltenden Position anzutreffen sein, vor allem, wenn es ihm/ihr um eine fixe Bindung geht. Sie sollten aber nicht die Beziehung mit einem Schützen scheuen, sondern die abenteuerliche Qualität der Bindung mit einem Schützen genießen.
Steinbock – Capricornus

Steinbock vom 22. 12. bis zum 20. 1.
Im Steinbock treffen wir auf einen Menschen, der in seinem tiefsten Innersten ein Magier und Erforscher von Geheimnissen ist. Er wird oft ein Planer seines eigenen Schicksals genannt, denn er versucht die äußere Welt zu bezwingen und zu organisieren; das ist keine geringe Leistung und verlangt sehr viel Geduld.
Erkennen kann man einen Steinbock an seinem arbeitsamen Plagen in dieser Welt. Er ist geprägt von einer bestimmen Vorsicht und neigt zu Materialismus. Eine besonders typische Eigenschaft des Steinbocks ist sein Humor, eine unübertreffliche Gewitztheit des sorgenvollen Leben. Auch wird man nie einen Steinbock treffen, der kein zweites Ass im Ärmel hat, denn dieser lernt früh, wie wichtig es ist, auf jede Situation gut vorbereitet zu sein.
Schon in jungen Jahren müssen viele Steinböcke große Verantwortung tragen, so werden sie an die Härte des Lebens gewöhnt. Hinter jeder Tat steckt auch eine Absicht und muss mit Sinn und Nutzen verbunden sein, ansonsten würde der Steinbock dies nie machen. Es gibt jedoch einen großen Widerspruch in seinem Leben: Der Konflikt zwischen der Gesellschaft und dem eigenen Willen. Viele Steinböcke reagieren ungewöhnlich empfindlich auf die Meinungen und Wertungen der Welt und richten große Aufmerksamkeit auf Dinge wie gute Zeugnisse und anerkannte Ausbildung. Die richtige Kleidung ist wichtig – nie auffällig, aber immer von guter Qualität. Jedoch spielen Arbeit und Beruf nicht die größte Rolle, da Tradition und Struktur dem Steinbock eher unwichtig sind. So spielt die Familie eine weitaus größere Rolle.
Der Steinbock stellt, im Gegensatz und in Opposition zur Mutterfigur des Krebs-Zeichens das Vatersymbol dar. Er liebt es, die Verantwortung einer Ehe und Familie zu tragen, für die er ein genaues Konzept zu haben scheint. Der richtige Platz für ihn ist mitten im Leben, wo er kleine und große Dinge realisieren und verändern kann.
Eine seiner Schwächen ist der Umgang mit Gefühlen, die nicht wirklich zeigen bzw. verarbeiten kann. Auf den Steinbock würde der Satz passen: “Der Zweck heiligt alle Mittel”. Wenn der Steinbock Gefühle der Liebe zulässt und eine Beziehung eingeht, können Sie sich sicher sein, dass er es ernst meint.
Wassermann – Aquarius

Wassermann vom 21. 1. bis zum 19. 2.
Das Zeichen Wassermann hat mit Idealen zu tun, und die Ideale von Liebe und Brüderlichkeit gehören zu den vielen anderen, die sich im Geist des vorrausschauenden Wassermanns formulieren. Oft sind es Ideale des Wohlergehens der Menschheit, von großen Gruppierungen und von der Zukunft der Gesellschaft.
Im Großen gesehen hat der Wassermann mit Wissenschaft, Weisheit, Entdeckungen und Erfindungen zu tun. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – der Aufschrei der Französischen Revolution – ist in vieler Hinsicht ein Herzensruf des Wassermanns. Die edelsten menschlichen Ideen stammen von diesem letzten der Luftzeichen, das in seiner tiefsten Bedeutung den Genius des menschlichen Forscherdrangs symbolisiert, der bis zur äußersten Grenze die Natur mit dem menschlichen Willen bezwingen und die Menschheit in eine zivilisierte Gesellschaft verwandeln will.
Aus diesen mutigen Idealen kann aber auch schnell sturer Fanatismus werden. Dann haben wir den besessenen Wissenschaftler ohne Herz vor uns, der in der heutigen Zeit wie eine Karikatur wirkt. Er ist dann der Mann, der eine neue Waffe entwickelt, weil sie wissenschaftlich interessant und ungeheuer wirkungsvoll ist, ohne dass dem Genie Wassermann dabei klar wird, dass die Menschen nicht die psychologische Reife und das Verantwortungsbewusstsein haben, mit seiner Erfindung umzugehen.
Für den Wassermann ist es sehr wichtig jeden Teil seines Leben zu planen oder wenigstens ein System zu haben. Was der Wassermann nicht kennt, macht er auch nicht. Sie sollten ihm auf jeden Fall ein System der Liebe vorleben, damit er dieses überarbeiten kann und Sie mit dem reformierten System lieben kann.
Fische – Pisces

Fischegeborene vom 20. 2. bis zum 20. 3.
Das Zeichen der Fische, das letzte Zwölftel des Tierkreises, ist ein bewegliches, weiblich-passives Wasserzeichen, ein Zeichen von melancholischem Temperament, in dem die Venus erhöht und Jupiter und Neptun Herrscher sind.
Der unter dem Tierkreiszeichen Fische Geborene repräsentiert den Typ des gläubigen, mystischen und meditativen Menschen. Er hat einen Hang zur Einsamkeit sowie ein kurioses Interesse für ungewöhnliche Dinge und Zusammenhänge. Sein Auftreten ist still, feierlich, in sich versunken und oft geheimnisvoll und rätselhaft.
Denken der Fische ist abstrakt, phantasievoll, träumerisch, idealistisch, ja utopisch. Das Handeln ist selbstlos, uneigennützig und oft versehen mit einem eigenartigen Akzent. Der Fische-Betonte nimmt Stimmungen wahr, ist empfänglich für die jenseitige Welt, für Religion, Meditation und Musik, aber auch für jede Art von Sucht.
Das Wesen ist stark nach innen gerichtet und braucht das Allein-Sein, um sich selbst zu spüren. Eine außergewöhnliche Feinfühligkeit erschwert es, das eigene Ich und den persönlichen Willen zu spüren und Grenzen zwischen sich und der Umwelt zu ziehen. Da sich Fische-Menschen mit allem verbunden fühlen, sind sie für Freud und Leid anderer offen und so zu großem Mitgefühl fähig. Traum und Phantasie sind für sie ebenso real wie die äußere Wirklichkeit. Der Fische-Typ neigt zu Fluchtverhalten und weicht den Schwierigkeiten und Härten des Lebens aus, indem er sich in eine Traum- und Phantasiewelt, in Drogen oder Krankheit zurückzieht. Nachgiebige Schwäche hält er für Toleranz. Er neigt zu einer masochistischen Opferhaltung.
