Astro-Art

Unter Astro-Art, also sozusagen “astrologischer Kunst” zeigt ATAIR Werke von KünstlerInnen im Sinne des Leitbildes einer Astrologie der Wiener Schule. Das sind Schöpfungen, die astrologische Inhalte in Form von Kunstwerken oder Lehrmitteln transportieren und somit am Urgedanken von ATAIRs Leitbild anknüpfen.

Dieser Gedanke bezieht sich auf die mittelaterliche Definition der Astrologie als *Die Kunst*, welche als die übergeordnete Kunst(fertigkeit) galt, unter der die Heil-Kunst (die Medizin), die schwarze Kunst (die Magie), die bildenden und darstellenden Künste gereiht wurden.

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A(u)stro-Art

Astrologie als Ursprung der Künste

Im Mittelalter nannte man sie schlicht: „Die Kunst“.
 Die Astrologie galt als Schirmherrin aller anderen Disziplinen – über Medizin, Malerei, Alchimie und Magie. Denn ihr Wissen war Grundlage für Heilung, Gestaltung und Orientierung.

Der Kalender – ein astrologisches Kunstwerk

Was wir täglich nutzen, ist ein Erbe babylonischer Weisheit:
Die sieben Wochentage – benannt nach den sichtbaren Planeten und Lichtern
Die Monatsstruktur – ursprünglich zwölf bis dreizehn Monde
Diese Ordnung ist ein astrologisches Kunstwerk, das in allen Kulturen wurzelt.
Es diente nicht nur der Zeitmessung, sondern der Bewusstmachung kosmischer Zusammenhänge – für Hirten, Bauern und Könige gleichermaßen.

Astrologie in der Kunstgeschichte

Von Botticellis ermattetem Mars bis zu da Vincis „Letztem Abendmahl“ –
Astrologische Themen durchziehen die europäische Kunst.
Im Abendmahl etwa spiegeln die zwölf Apostel die Tierkreiszeichen wider,
die Knoten im Tischtuch schließen symbolisch den Zodiak-Kreis.

Auch heute noch lebt diese Verbindung – etwa im indischen Navagraha-Kult,
 wo Planeten als Götter verehrt werden und im Alltag präsent sind.

Kosmisches Lernen durch Kunst

Die frühen Hochkulturen – Babylon, Ägypten, Indien, China –
entwickelten astrologische Systeme als pädagogische Kunstwerke: 
Mythen, Symbole, Tierkreisbilder und Kalender halfen,
 die Himmelskräfte im Alltag zu verankern.

ATAIR sieht darin eine nachhaltige Form der Bildung:

Kunstvoll gestaltete Eselsbrücken, die Herz und Verstand gleichermaßen ansprechen.
Orientierung verloren?
Frage dich: Weißt du, wo die Sonne steht?

Spürst du, welchem Wind du zugewandt bist?

Unsere Vorfahren wussten es instinktiv –
 heute braucht es Kompass und App.

Die Pyramiden – Sonnenuhren für das Volk

ATAIR bewundert die ägyptischen Pyramiden als 
astronomische Messinstrumente und kollektive Zeitgeber. 
Ihre glatten Seitenwände dienten als Schattenzeiger,
 sichtbar für alle – ein kosmisches Kunstwerk aus Stein.

Tierkreis als Lernhilfe

Die Phönizier und andere Kulturen schufen
bildhafte Vergleiche zwischen Himmelsabschnitten und Tieren.
 Diese Tierkreiszeichen waren mehr als Symbole –
 sie waren pädagogische Werkzeuge, tief verwurzelt im Alltag mit Fauna und Flora.

Wenn das astrologische Bewusstsein schwindet
Was bleibt, ist Aberglaube: 
Der „Freitag, der 13.“ – ein Beispiel für verlorene Symbolik.
 Ohne astrologischen Hintergrund wird das Bild zur leeren Hülle. Lesen Sie mehr…